Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer
Erik Lorenz
Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer
Eine Biographie
272 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-938305-14-0
€ 19,90
Erscheinungstermin: 26.11. 2009
Ein Leben für die Indianer
Den meisten Bürgern der ehemaligen DDR, aber auch zahlreichen BRD-Bürgern
wird der Film „Die Söhne der Großen Bärin“ ein Begriff sein. Fast in Vergessenheit geraten
zu sein scheint jedoch die Autorin, welche die Vorlage zum Film lieferte und damit eines der
populärsten Jugendbücher der DDR verfasste: Liselotte Welskopf-Henrich.
Erik Lorenz stellt in diesem Buch nach feinsinnigen Recherchen dar, welch vielseitige
und couragierte Frau Liselotte Welskopf-Henrich war. Ihr Verhältnis zu den Ureinwohnern
Nordamerikas war geprägt von einer lebenslangen, leidenschaftlichen Anteilnahme und von
wissenschaftlichem Interesse. Diese Verbundenheit spiegelt sich in ihren Büchern wider,
in denen sie sich auf Grundlage von genauer Forschung um eine kulturhistorisch richtige
und gerechte Darstellung der Indianer bemühte. Ihr Engagement für die Lakota beschränkte
sich nicht nur auf literarische Tätigkeit. So unterstützte sie aktiv das American Indian Movement,
eine Tatsache, die ihr Schwierigkeiten mit dem FBI einbrachte. Von Vertretern der
Lakota wurde ihr wegen ihres beispiellosen Engagements der Ehrenname Lakota-Tashina
(„Schutzdecke der Lakota“) verliehen.
Auf eindrucksvolle Weise gelingt es Erik Lorenz, Liselotte Welskopf-Henrichs große
Faszination für die Indianer nachzuzeichnen. Er würdigt die zahlreichen Verdienste dieser
außergewöhnlichen Wissenschaftlerin und Autorin und forscht intensiv nach den Quellen,
Beweggründen und Inspirationen für ihr belletristisches Schaffen.
Dabei kommt Liselotte Welskopf-Henrich so oft wie möglich selbst zu Wort: in Zitaten
oder ganzen Aufsätzen, die in diesem Buch teilweise erstmals veröffentlicht werden.
Mit einem Nachwort ihres Sohnes Rudolf Welskopf.
Liselotte Welskopf-Henrich
Liselotte Welskopf-Henrich (1901-1979) war Schriftstellerin und Professorin für alte Geschichte. Sie verfaßte u. a. „Die Söhne der großen Bärin“, ein Werk, das in der Zeit der letzten großen Indianerkriege in der 2. Hälfte des 19. Jh. spielte und das millionenfach verkauft wurde. Weiterhin schrieb sie „Das Blut des Adlers“, das ebenso spannend wie realistisch das Leben in der Pine-Ridge-Reservation beschreibt.
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Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer
6. Station: 18. Juni, Radebeul
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Zeit: 18.30 Uhr
Eintritt frei
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